Jeder dritte B2C-Versand bereits außerhalb der Haustür: GLS baut Europas größtes Out-of-Home-Netz weiter aus 

Der Paketdienst GLS hat sein europäisches Out-of-Home-Netz (OOH) innerhalb von nur 24 Monaten nahezu verdoppelt. Ende 2025 umfasste das Netzwerk rund 130.000 PaketShops und Paketstationen – nach etwa 70.000 Standorten im Jahr 2023. Mit dem Ausbau reagiert das Unternehmen auf veränderte Zustellanforderungen im B2C-Geschäft sowie auf den steigenden Effizienzdruck auf der letzten Meile.

11 Februar 2026

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Jeder dritte B2C-Versand bereits außerhalb der Haustür: GLS baut Europas größtes Out-of-Home-Netz weiter aus 

Parallel zur Erweiterung nimmt die Nutzung deutlich zu: 29 Prozent aller B2C Sendungen werden mittlerweile an PaketShops oder Paketstationen zugestellt und dort abgeholt. In der Hochsaison 2025 stiegen die OOH-Mengen im Vergleich zum Vorjahr um 43 Prozent. Besonders dynamisch wuchs das Netz in Nachbarländern Österreichs wie etwa Deutschland, Italien und Tschechien.

Auch in Österreich nahm die Entwicklung deutlich Fahrt auf. Innerhalb von zwei Jahren verdoppelte sich die Zahl der Paketboxen von rund 600 auf über 1.200. „Out-of-Home-Zustellung ist kein Zusatzangebot, sondern ein fester Bestandteil effizienter Paketlogistik“, sagt Christian Schöninger, Managing Director GLS Austria. „Sie entlastet Zustellrouten, reduziert Zweitzustellungen und schafft planbare Prozesse – sowohl für Empfänger als auch für Versender.“

Infrastruktur als wirtschaftlicher Faktor

Der Ausbau des OOH-Netzes folgt nicht dem Prinzip maximaler Reichweite, sondern einer gezielten Verdichtung an nachgefragten Standorten. GLS kombiniert PaketShops, eigene Paketstationen und Partnernetzwerke, um die Erreichbarkeit für Endkunden zu verbessern und Zustellkosten zu stabilisieren.

„Für viele österreichische B2C-Versender sind europäische Märkte wie Deutschland oder Italien naheliegende Wachstumsschritte“, betont Schöninger. „Ein gut ausgebautes Out-of-Home-Netz senkt Markteintrittshürden und macht die Zustellung auch über Landesgrenzen hinaus wirtschaftlich kalkulierbar.“

Gerade im grenzüberschreitenden E-Commerce gewinnen solche Strukturen an Bedeutung: Gebündelte Zustellungen an Out-of-Home-Punkte sparen Zeit, Wege und Ressourcen und tragen dazu bei, Versandprozesse auch bei steigenden Volumina wirtschaftlich abzusichern.

Ausbau der Paketstationen bis 2030

Auf europäischer Ebene verfolgt GLS das Ziel, bis spätestens 2030 insgesamt 30.000 eigene Paketstationen zu betreiben. Ergänzt wird dieses Netz durch PaketShops sowie offene Partnerlösungen in mehreren Märkten. Die klassische Hauszustellung bleibt weiterhin fixer Bestandteil des Leistungsportfolios. „Der Paketmarkt verändert sich strukturell“, fasst Schöninger die aktuellen Entwicklungen zusammen. „Gefragt sind Lösungen, die Kundenorientierung, Skalierbarkeit und Kostenkontrolle verbinden. Out-of-Home-Netze leisten dazu einen messbaren Beitrag.“

Über GLS Austria

GLS Austria ist eine Tochtergesellschaft der GLS, General Logistics Systems B.V. mit Sitz in Amsterdam. Die GLS Gruppe ist einer der größten eigenständigen Paketdienstleister in Europa mit einer starken lokalen Präsenz. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen mit Tochtergesellschaften in Kanada und an der Westküste der USA zusammen. Mit der Erfahrung von über 35 Jahren betreibt GLS ein proaktives Netzwerkmanagement und verbindet Märkte flexibel und agil. Im Geschäftsjahr 2024/25 hat die GLS Gruppe einen Rekordumsatz von 5,9 Milliarden Euro erwirtschaftet. Dabei wurden rund 926 Millionen Pakete in allen Märkten ausgeliefert.

Web:

https://gls-group.eu/AT/de/home/

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